Erfolgscoaching in Kempten (Allgäu)

Zwei, drei Ziele. Acht Wochen. Ein Plan, den du selbst führst – und jemand, der nachfragt.

Erfolgscoaching ist ein strukturierter Begleitprozess: Du legst zwei bis drei Ziele fest, wir übersetzen sie in wöchentliche Aktivitäten, und in regelmäßigen Terminen gehen wir durch, was passiert ist. Die Arbeitsweise geht auf die angelsächsische Coaching-Tradition zurück, wie sie Trainer wie Blair Singer geprägt haben. In Kempten (Allgäu) arbeite ich damit an persönlichen Zielen – mit einem Planungswerkzeug, das ich selbst gebaut habe.

Wann das passt

Es gibt Menschen, die genau wissen, was sie wollen, und trotzdem nach sechs Monaten am selben Punkt stehen. Nicht aus Faulheit. Sondern weil im Alltag alles andere lauter ist als die eigenen Vorhaben.

Zu mir kommen Leute, die sich etwas vorgenommen haben, das immer wieder nach hinten rutscht: ein Wechsel, eine Ausbildung, ein Umzug, ein Projekt, das seit Jahren „irgendwann" heißt. Sie brauchen keine neue Idee. Sie brauchen jemanden, der jede Woche fragt, was sie tatsächlich getan haben.

Andere haben zu viele Ziele gleichzeitig. Zehn Vorhaben, alle wichtig, keines vorangekommen. Für sie ist der erste Teil der Arbeit ein Streichkonzert: Was von diesen zehn Dingen darf in den nächsten acht Wochen liegen bleiben?

Wieder andere sind an einem Punkt, an dem sie merken, dass nicht die Umstände das Problem sind, sondern ein paar eingeschliffene Gewohnheiten. Der Tag beginnt, wie er immer beginnt, und endet entsprechend. Hier geht es weniger um Ziele als um den Rahmen drumherum.

Und es kommen Menschen, die einen ehrlichen Blick von außen wollen. Jemanden, der nicht mitschwingt, wenn eine Erklärung zum dritten Mal kommt, und der freundlich, aber deutlich fragt, ob das eine Wahrheit ist oder eine Tatsache.

Wofür Erfolgscoaching bei mir nicht da ist: für Umsatzsteigerung, Vertriebsaufbau und alles, was in eine Unternehmensberatung gehört. Ich arbeite mit Privatpersonen an persönlichen Zielen. Und es ist keine Anlage- oder Rechtsberatung: Wenn dein Ziel Geld betrifft, arbeiten wir an deinem Verhalten, nicht an deinen Produkten.

So arbeite ich damit

Der Ablauf ist bewusst schlicht. Er lebt nicht von Methode, sondern von Wiederholung.

1. Setup. Im ersten Termin klären wir, woran du in den nächsten acht Wochen arbeitest, und richten deinen Plan ein. Wir vereinbaren außerdem, wie wir miteinander arbeiten: was du von mir erwarten kannst, was ich von dir erwarte, und was passiert, wenn eine Woche nicht läuft.

2. Zwei bis drei Ziele – nicht zehn. Das ist der unbequemste Teil. Jedes Ziel bekommt einen Termin, einen Grund und eine ehrliche Einschätzung, wie erreichbar es ist. Vor allem aber bekommt es eine Antwort auf die Frage, was es dich kostet, wenn du es wieder nicht angehst.

3. Aktivitäten statt Vorsätze. Ziele werden in konkrete wöchentliche Aktivitäten übersetzt – Dinge, die man abhaken oder zählen kann. „Mehr Sport" ist kein Eintrag. „Dienstag und Freitag 40 Minuten" schon.

4. Die Termine. Wir gehen deinen Plan durch, du erzählst mir, was passiert ist. Wo etwas nicht geklappt hat, stellen wir vier Fragen: Was ist passiert? Warum ist es so gelaufen? Was hast du daraus gelernt? Was machst du beim nächsten Mal anders? Danach nehmen wir uns ein Thema vor – Loslassen, Gewohnheiten, der Unterschied zwischen Wahrheit und Tatsache, Dankbarkeit, Authentizität.

5. Der wöchentliche Rückblick. Zwischen den Terminen notierst du jede Woche drei Erfolge und beantwortest vier Fragen. Zehn Minuten. Dieser Teil wirkt banal und ist der wirksamste im ganzen Prozess.

6. Abschluss. Am Ende schauen wir uns Vorher und Nachher an – ohne Schönfärberei. Was hat sich verändert, was nicht, und was davon lag am Plan und was am Leben.

Der Erfolgsplaner: mein eigenes Werkzeug

Der Plan, mit dem wir arbeiten, ist eine Tabelle, die ich 2020 selbst gebaut habe. Sie hat eine Zielseite, für jedes Ziel ein Aktivitätenblatt mit Tages- und Wochenspalten und einen wöchentlichen Rückblick. Du führst sie, nicht ich. Nach den acht Wochen gehört sie dir und funktioniert ohne mich weiter – das ist der Punkt.

Ich habe ihn nicht aus dem Nichts erfunden. Die Denkweise dahinter stammt aus der angelsächsischen Coaching-Schule; Blair Singer und Alan C. Walter sind die beiden Namen, denen ich dabei am meisten verdanke. Was daraus geworden ist, ist meine eigene Fassung, zugeschnitten auf die Menschen, mit denen ich arbeite.

Was in diesen Terminen nicht passiert

Kein Motivationsgebrüll. Kein gemeinsames Ausflippen, kein Abklatschen, keine Power-Posen vor der Kamera. Es gibt solche Formate, sie sind in dieser Coaching-Tradition sogar üblich, und manchen Menschen tun sie gut. Zu mir passen sie nicht, und ich habe sie bewusst weggelassen.

Auch keine Erfolgsquoten, keine Vorher-Nachher-Zahlen anderer Klienten, keine Umsatzversprechen. Was ich dir stattdessen anbiete, ist eine Stunde alle ein bis zwei Wochen, in der jemand aufmerksam zuhört und unbequem nachfragt.

Was sich verändern kann

Was Menschen mir am häufigsten zurückmelden, ist nicht das erreichte Ziel, sondern etwas davor: Sie wissen wieder, woran sie sind. Der Plan macht sichtbar, was tatsächlich passiert – und das ist oft überraschend in beide Richtungen. Manche stellen fest, dass sie mehr geschafft haben, als sie dachten. Andere sehen zum ersten Mal schwarz auf weiß, dass ein Vorhaben seit sechs Wochen keine einzige Aktivität hatte.

Und einige entscheiden während der acht Wochen, ein Ziel fallen zu lassen. Das zählt bei mir als Ergebnis, nicht als Scheitern.

Was ich dir nicht verspreche

Ich gebe keine Erfolgsgarantie. In diesem Markt sind Garantien üblich – „100.000 Euro Umsatz oder Geld zurück", solche Sätze. Ich halte das für unseriös, weil niemand garantieren kann, was ein anderer Mensch in acht Wochen tut.

Ich verspreche dir auch nicht, dass du deine Ziele erreichst. Ich verspreche dir, dass du am Ende genau weißt, woran es lag. Das ist weniger, klingt schlechter und ist ehrlicher.

Und ich mache dich nicht diszipliniert. Ein Coach kann Struktur geben, nachfragen und den Blick von außen liefern. Gehen musst du selbst. Wenn du in den ersten Wochen merkst, dass du das gerade nicht willst, ist es besser, das auszusprechen, als sich durch acht Wochen zu quälen. Ich sage es dir auch von mir aus, wenn ich den Eindruck habe.

Meine Erfahrung damit

Ich habe zwanzig Jahre lang Ziele nicht als Coach verfolgt, sondern als Unternehmer – mit einem Betrieb, den ich aufgebaut und 2023 verkauft habe. Ich kenne beide Seiten: Pläne, die funktionieren, und Pläne, die man sich schönrechnet.

Den Erfolgsplaner habe ich 2020 gebaut und seither immer wieder überarbeitet; er steht heute bei jedem Prozess in der Mitte.

Was mich an dieser Arbeitsweise überzeugt, ist ihre Unspektakularität. Sie kommt ohne Erweckungserlebnis aus. Sie besteht aus einer Tabelle, ein paar guten Fragen und der Verabredung, sich in zwei Wochen wiederzusehen. Genau das ist der Grund, warum sie trägt – und warum sie in über tausend Coachingstunden diejenige Arbeitsweise geblieben ist, zu der ich am häufigsten zurückkehre.

Meine Qualifikationen findest du gesammelt unter Ausbildungen.

Was gut zusammenpasst

Häufige Fragen

Was ist Erfolgscoaching genau?

Erfolgscoaching ist ein strukturierter Begleitprozess über mehrere Wochen. Du legst zwei bis drei Ziele fest, übersetzt sie in wöchentliche Aktivitäten und führst dazu einen Plan. In regelmäßigen Terminen gehen wir gemeinsam durch, was passiert ist, wo es hakt und was du daraus mitnimmst. Es ist kein Motivationstraining und kein Seminar, sondern Einzelarbeit an deinen eigenen Vorhaben.

Wie läuft eine Sitzung bei dir ab?

Wir beginnen mit dem, was dir gerade durch den Kopf geht, und mit drei Erfolgen aus der Zeit seit unserem letzten Termin. Danach gehen wir deinen Plan durch. Wo etwas nicht gelaufen ist, schauen wir uns an, warum, und was du beim nächsten Mal anders machst. Zum Schluss nehmen wir uns ein Thema vor. Eine Sitzung dauert bei mir rund 90 Minuten.

Wie viele Termine brauche ich?

Der Prozess ist auf etwa acht Wochen angelegt, mit einem Einrichtungstermin, mehreren Sitzungen und einem Abschlussgespräch. Das ist ein Rahmen, kein Vertrag: Wir entscheiden nach jedem Termin, ob es weitergeht. Ich arbeite nicht mit Paketen und binde dich nicht an eine feste Anzahl.

Für wen ist Erfolgscoaching nicht geeignet?

Für dich, wenn du dir jemanden wünschst, der dich antreibt – das mache ich nicht. Für dich, wenn du eine Garantie brauchst, dass du dein Ziel erreichst; die gibt es bei mir nicht. Auch nicht, wenn dein Anliegen eigentlich ein gesundheitliches ist: Wenn du dich seit Längerem kraftlos oder niedergeschlagen fühlst, ist ein Zielplan die falsche Antwort, und ich sage dir das. Und nicht für Unternehmensthemen – dafür gibt es Berater.

Ist das nicht einfach Motivationstraining?

Nein, eher das Gegenteil. Motivation ist ein Zustand, der von selbst wieder verschwindet; darauf lässt sich nichts aufbauen. Diese Arbeit setzt auf das, was auch an schlechten Tagen funktioniert: ein überschaubarer Plan, wenige Ziele, wöchentliche Ehrlichkeit und ein fester Termin. Wenn du nach einer Sitzung euphorisch nach Hause gehst, freut mich das – aber es ist nicht das, wofür du bezahlt hast.

Deine Sternstunde

90 Minuten, in denen wir eine erste Herausforderung bearbeiten. Davor führen wir ein kostenloses, unverbindliches Gespräch.

Dein Weg, dein Tempo, deine Entscheidung.

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Verstehen allein verändert nichts. Ich gehe mit dir an den Ursprung – und in die Umsetzung.