CQM – Chinesische Quantum Methode in Kempten (Allgäu)

Eine stille Arbeit ohne Berührung, ohne Technikgerät – und mit einem Namen, den ich dir gleich erklären muss.

CQM, die Chinesische Quantum Methode, ist eine mentale Arbeitsweise: Ich spüre gemeinsam mit dir auf, wo in einem Anliegen eine innere Schwäche sitzt, und richte sie gedanklich neu aus. Entwickelt hat sie die deutsche Trainerin Gabriele Eckert, die dafür 2002 in Kalifornien die Organisation HyperVoyager gründete. In Kempten (Allgäu) setze ich CQM für Entscheidungen, Überzeugungen und Selbstwert ein – nicht für Körperthemen.

Wann das passt

Es gibt Anliegen, bei denen jedes Gespräch im Kreis läuft. Du kannst benennen, was du willst. Du kannst benennen, was dich hindert. Und trotzdem passiert nichts. CQM ist eine Möglichkeit, an genau dieser Stelle anzusetzen – ohne dass wir die Geschichte noch einmal durchsprechen.

Zu mir kommen Menschen, die vor einer Entscheidung stehen und sie seit Monaten vor sich herschieben. Die zwei Optionen sauber gegeneinander abgewogen haben und trotzdem nicht loskommen, weil irgendetwas in ihnen jede Variante blockiert.

Andere beschäftigt eine Überzeugung, die sie selbst nicht mehr für richtig halten. „Ich darf nicht auffallen." „Wenn ich Geld nehme, mögen mich Leute nicht mehr." „Ich muss erst fertig sein, bevor ich anfangen darf." Sätze, über die man lachen kann, solange man sie nicht lebt.

Wieder andere kommen mit einem Muster, das sich in verschiedenen Zusammenhängen wiederholt: dieselbe Sorte Konflikt, dieselbe Sorte Rückzug, dieselbe Sorte Selbstsabotage kurz vor dem Ziel. Sie wissen oft schon, woher es kommt. Verändert hat dieses Wissen nichts.

Und manche kommen einfach, weil sie neugierig sind. Auch das ist ein legitimer Anlass – CQM ist unspektakulär genug, dass man es ausprobieren kann, ohne sich auf etwas festzulegen.

Wofür ich CQM nicht einsetze: für Körperthemen, für gesundheitliche Anliegen, für alles, was in ärztliche oder psychotherapeutische Hände gehört. Dazu unten mehr, denn genau hier unterscheidet sich meine Arbeit von dem, was du sonst zu dieser Methode findest.

So arbeite ich damit

CQM ist von außen betrachtet unauffällig. Wir sitzen uns gegenüber und reden. Zwischendurch bin ich einen Moment still. Das ist alles, was man sehen kann.

1. Dein Anliegen in einem Satz. Nicht in einer Vorgeschichte, sondern in einem Satz. Das ist der schwierigste Teil und der wichtigste. Solange das Anliegen unscharf ist, bleibt auch alles Weitere unscharf.

2. Wie es stattdessen sein soll. Ebenfalls konkret, ebenfalls in deinen Worten – und mit dem Gefühl dazu. Nicht „weniger Druck", sondern das, was du an seiner Stelle erleben willst.

3. Aufspüren. Ich gehe innerlich verschiedene Ebenen durch, die zu deinem Anliegen gehören: Lebensbereiche, Überzeugungen, Entscheidungen, Auslöser, Ereignisse. Zu jeder bekomme ich eine Rückmeldung, die ich als stark oder schwach unterscheide. Das ist kein Messwert. Es ist eine Wahrnehmung – meine.

4. Korrigieren. Wo ich eine Schwäche wahrnehme, richte ich sie gedanklich aus. In der Methode heißt dieser Schritt schlicht „korrigieren". Er dauert Sekunden und ist nach außen nicht sichtbar.

5. Zusammenhänge prüfen. Selten steht eine Schwäche allein. Die Methode arbeitet mit Dreierbeziehungen: Ereignis, Entscheidung, Auslöser – und was zwischen ihnen liegt. Ich gehe diese Verbindungen durch, statt nur den ersten Fund zu bearbeiten.

6. Nachspüren und einordnen. Am Ende schaust du, was sich verändert hat und was nicht. Manches merkt man sofort, manches erst, wenn die entsprechende Situation das nächste Mal auftritt. Wir besprechen, worauf du achten kannst.

Der Name sagt zwei Dinge, die beide nicht ganz stimmen

Ich halte es für unehrlich, mit einem Methodennamen zu werben und den Namen dann nicht zu erklären.

„Chinesisch" bezieht sich auf eine Denkweise, nicht auf eine Herkunft. Die Methode ist keine 5.000 Jahre alte chinesische Überlieferung. Sie wurde ab den 1990er-Jahren von einer deutschen Trainerin entwickelt, die Elemente aus NLP, Kinesiologie und Energiearbeit zusammengeführt hat; die zugehörige Organisation entstand 2002 in Kalifornien. Was tatsächlich fernöstlich gedacht ist, ist die Grundannahme: dass Dinge in Wechselwirkung stehen und nicht in Ursache-Wirkungs-Ketten.

„Quantum" ist ein Bild, kein Beleg. Es gibt keine quantenphysikalische Erklärung dafür, was in einer CQM-Sitzung passiert, und ich behaupte auch keine. Warum ich mit dieser Art von Begründung grundsätzlich nichts anfangen kann, habe ich auf der Seite zur Matrix- und Zweipunkt-Methode ausführlicher geschrieben.

Wenn dich das stört, ist das nachvollziehbar. Mir wäre ein nüchternerer Name auch lieber. Ich benenne die Methode trotzdem so, wie sie heißt, statt sie umzutaufen und damit zu verschleiern, woher sie kommt.

Was ich aus der Methode bewusst weglasse

Die Original-Unterlagen enthalten umfangreiche Kataloge: einzelne Wirbel, Organe, Körperteile, Verbindungen zwischen Gehirn und inneren Organen. Damit arbeite ich in meiner Praxis nicht, und auf dieser Seite findest du davon nichts.

Der Grund ist einfach. Ich bin Coach, kein Arzt, Heilpraktiker oder Psychotherapeut. Sobald jemand ohne Heilerlaubnis anfängt, Organe zu „testen" und Beschwerden zuzuordnen, ist das keine Grauzone mehr. Und selbst wenn es erlaubt wäre: Ich halte es für falsch, jemandem eine Aussage über seinen Körper zu geben, die ich nicht belegen kann.

Ebenso wenig arbeite ich über Distanz an Menschen, die nicht anwesend sind, und ebenso wenig mit Themen wie vergangenen Leben oder Ahnenfeldern. Beides gehört zum Methodenumfeld. Bei mir gehört es nicht dazu.

Was sich verändern kann

Was Menschen mir nach einer CQM-Sequenz am häufigsten berichten, ist keine große Erschütterung, sondern ein Nachlassen von Druck. Eine Entscheidung, die vorher unmöglich schien, ist plötzlich eine von zwei normalen Möglichkeiten. Ein Satz, der lange über allem stand, hat an Autorität verloren. Manchmal fällt es einfach leichter, etwas anzufangen.

Was ich dir nicht verspreche

Ich verspreche dir keine Wirkung – und bei CQM sage ich das deutlicher als bei jeder anderen Methode, mit der ich arbeite. Es gibt zu CQM keine kontrollierten Studien. Es gibt keinen nachgewiesenen Wirkmechanismus. Weltanschauliche Beratungsstellen und wissenschaftskritische Portale ordnen die Methode als nicht belegt ein, und diese Einordnung ist sachlich richtig. Wer nach Belegen sucht, findet keine.

Was ich dir sagen kann, ist, was ich erlebe – bei mir und bei den Menschen, mit denen ich arbeite. Das ist eine Erfahrung, kein Beweis, und ich verkaufe es dir auch nicht als einen.

Ich verspreche dir außerdem keine Anzahl von Terminen und arbeite nicht mit Paketen. Wenn sich nach zwei Sequenzen nichts bewegt, sage ich dir das, statt eine dritte anzuhängen. Und wenn ich den Eindruck habe, dass dein Anliegen woanders hingehört, sage ich dir auch das.

Meine Erfahrung damit

CQM ist die Methode in meinem Werkzeugkasten, bei der ich am längsten gebraucht habe, um sie öffentlich zu nennen. Der Name war mir unangenehm, und die Szene drumherum ist mir bis heute zu laut. Geblieben ist sie trotzdem – weil sie in Situationen etwas bewegt, in denen Reden nicht weiterkommt, und weil sie ohne Aufwand, ohne Berührung und ohne Inszenierung auskommt.

Meine Ausbildung in der Chinesischen Quantum Methode (Stufe I) habe ich abgeschlossen.

Am ehrlichsten ist die Methode dort, wo sie sich selbst begrenzt: Sie liefert keine Diagnose, sie liefert eine Wahrnehmung. Genau so setze ich sie ein – als einen von mehreren Zugängen, nie als den einen Schlüssel.

Meine Qualifikationen findest du gesammelt unter Ausbildungen.

Was gut zusammenpasst

Häufige Fragen

Was ist CQM genau?

CQM steht für Chinesische Quantum Methode. Es ist eine mentale Arbeitsweise, bei der ich innerlich verschiedene Ebenen eines Anliegens durchgehe – Lebensbereiche, Überzeugungen, Entscheidungen, Auslöser – und dort, wo ich eine Schwäche wahrnehme, gedanklich neu ausrichte. Ohne Berührung, ohne Gerät, ohne dass du etwas tun musst außer dein Anliegen klar zu benennen.

Wie läuft eine Sitzung bei dir ab?

Wir klären dein Anliegen in einem Satz und dann, wie es stattdessen sein soll. Danach gehe ich die Ebenen durch, die dazugehören, und arbeite an den Stellen, an denen ich eine Schwäche wahrnehme. Zwischendurch bin ich still. Am Ende schaust du, was sich verändert hat, und wir ordnen es gemeinsam ein. Von außen sieht das aus wie ein Gespräch mit Pausen.

Wie viele Termine brauche ich?

Das hängt vom Anliegen ab, und ich lege dich auf keine Zahl fest. Oft ist CQM bei mir ohnehin kein eigener Termin, sondern ein Werkzeug innerhalb eines Gesprächs. Wenn sich nach zwei Sequenzen nichts bewegt, sage ich dir das offen.

Für wen ist CQM nicht geeignet?

Für dich, wenn du eine Erklärung brauchst, warum es wirkt – die kann ich dir nicht liefern. Für dich, wenn du eine Aussage über deinen Körper oder deine Gesundheit suchst; die gebe ich nicht. Und nicht für alles, was ärztlich oder psychotherapeutisch abgeklärt gehört: Wenn du eine akute Erkrankung hast, in Behandlung bist oder ein Implantat trägst, sprich mich vorher an. Wer nach einem Beweis sucht, wird an dieser Methode nicht glücklich – und das ist keine Kritik an dir.

Was ist an CQM eigentlich chinesisch?

Ehrlich gesagt: der Name mehr als die Methode. Sie ist keine alte chinesische Überlieferung, sondern wurde ab den 1990er-Jahren von einer deutschen Trainerin entwickelt; die dazugehörige Organisation wurde 2002 in Kalifornien gegründet. „Chinesisch" verweist auf eine Denkweise – dass alles in Wechselwirkung steht statt in einer Kette von Ursachen. Mir ist wichtiger, dass du das weißt, als dass der Name gut klingt.

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