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Deine Gedanken heute sind dein Morgen

Kennst du das Gefühl, dir selbst gedanklich im Weg zu stehen? Dass du dich in Gedanken verrennst und dabei den Fokus verlierst? Meinen Kindern gehe ich damit heute noch auf die Nerven, mit einem Satz, den ich für einen der wichtigsten überhaupt halte: Gedanken werden Materie. Was du denkst, wird Realität in deinem Leben.

Warum jeder seine eigene Realität hat

Ich möchte diesen Satz um etwas ergänzen, das genauso wichtig ist: die Emotionen und Gefühle, die mit deinen Gedanken gekoppelt sind.

Deine Realität ist eine andere als meine. Wir können die Informationen um uns herum gar nicht in ihrer ganzen Fülle aufnehmen. Deshalb verarbeitet dein System sie selektiv – aufgrund deiner Erfahrungen, deiner Vergangenheit, deiner Familiensysteme, deiner Konstrukte und deiner Filter. So gestaltest du dir deine eigene Realität. Warum zwei Menschen dieselbe Situation völlig unterschiedlich erleben, habe ich in Meine Welt, deine Welt beschrieben.

Und genau dabei kann es passieren, dass du dir im Weg stehst. Mit Sätzen wie: Ich schaffe das nicht. Ich kann das nicht. Ich bekomme das nicht hin.

Ein Beispiel aus dem Alltag

Stell dir vor, du bist abends mit einem Menschen verabredet, der dir wichtig ist. Ein schöner Abend steht an.

Und morgens hängst du im Tag fest. Der Schreibtisch ist voll, die Aufgaben stapeln sich, das Postfach quillt über. Du denkst: Ich werde damit nicht fertig, ich kriege das nicht hin.

Dann kann es gut sein, dass du abends völlig gestresst bei diesem Abendessen ankommst.

Und wie schön wäre es, wenn du morgens zwar dieselben Aufgaben siehst – daran ändert sich nichts –, aber die Gewissheit hast, dass du am frühen Abend entspannt herausgehst und alles geschafft hast. Es ist im Prinzip nur der Gedanke. Und jeder Gedanke hat Energie. Er schickt etwas voraus.

Ein Konzept in vier Schritten

Gedanken-Stopp. Wenn du dich dabei erwischst, dass du nicht gerade liebevolle Gedanken hast, sag klar Stopp. Erkenne an, dass der Gedanke da ist – und dreh ihn dann. Wie möchtest du stattdessen denken? Aus „Ich habe einen stressigen Tag, schaffe ich das alles?“ wird: Es wird viel los sein, und ich kriege das hin.

Visualisierung. Stell dir vor, wie dein Tag läuft. Wie deine Woche läuft. Spiel den optimalen Fall einmal gedanklich durch. Und manchmal wirst du dich wundern, dass es tatsächlich so kommt.

Affirmationen. Ich bin gut genug. Ich kann das. Ich lebe in Fülle. Ich schaffe meine Aufgaben. Nimm das, was zu dir passt und was dir wirklich entspricht, und bau es in deine tägliche Routine ein.

Verstärker. Das ist der Punkt, der mir besonders am Herzen liegt, weil es mein Thema ist. Koppel an deine Gedanken bewusst Emotionen. Geh nicht über die Emotion drüber, sondern nutze sie. Schau dir die ungewollten Emotionen an wie ein quengelndes Kind, das gesehen werden will. Vielleicht nicht mitten in einer Situation – aber schreib sie dir auf und sieh sie dir später an. Und dann hinterlege sie mit den Emotionen, die du eigentlich haben möchtest. Willst du gestresst in eine Situation gehen oder leicht, entspannt und souverän? Auch das ist eine Entscheidung – nur eben nicht auf der Gedankenebene, sondern auf der emotionalen.

Ein Ritual für deinen Tag

Morgens gehst du in die Affirmation und in die Visualisierung. Visualisiere dir den Tag oder gleich die ganze Woche. Vielleicht am Sonntagmorgen, vielleicht am Montag – pack es so zusammen, wie es sich für dich gut anfühlt. Aber mach es und probiere es aus.

Untertags geht es um Achtsamkeit. Achtsam mit dir, achtsam mit deinen Gedanken. Wie denkst du eigentlich über bestimmte Themen? Und wenn du darin schon geübt bist, achte auch auf die ganz feinen Mikrogedanken.

Abends machst du deinen Rückblick. Du schaust dir den Tag noch einmal an, du fühlst ihn, du denkst ihn und schließt mit ihm ab. Schreib auf, was gut war und was weniger gut war. Und bei dem, was nicht so gut war, frag dich: Wie hätte ich es gerne gemacht? Eine ausführlichere Fassung findest du bei den Ritualen für Morgen, Tag und Abend.

Damit überschreibst du das Unerwünschte mit etwas Positivem. Tag für Tag. Und mit der Zeit überschreibst du auf diese Weise nach und nach deine alten Muster.

Das funktioniert natürlich nicht in ein, zwei Tagen. Das braucht eine ganze Weile. Aber es wirkt.

Warum die Emotion den Unterschied macht

Der entscheidende Punkt zum Schluss: Achte darauf, welcher Gedanke bei dir wie emotional gekoppelt ist.

Ein Gedanke allein lässt sich relativ leicht umformulieren. Aber wenn darunter ein altes Gefühl liegt, das seit Jahren mitläuft, dann hält sich der Gedanke hartnäckig – egal wie oft du ihn drehst. Deshalb lohnt es sich, auch diese Gefühle anzuschauen und zu lösen.

Genau darin liegt ein wundervolles Potenzial an Entfaltung, das du für dich nutzen kannst.

Lass uns darüber sprechen

Wenn du deine Gedanken und die Gefühle dahinter anschauen möchtest, lade ich dich herzlich zu meiner Sternstunde ein – dem kostenlosen Kennenlerngespräch für energetisches Coaching in Kempten (Allgäu).

Ich freue mich zutiefst auf unsere Begegnung. Dein Andreas.

Du möchtest das nicht nur lesen, sondern erleben?

Dann lass uns sprechen – und schauen, ob deine Sternstunde der nächste Schritt ist.

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