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Familienaufstellung in Kempten: Wie ich im Einzelsetting arbeite

Vielleicht kennst du das Gefühl, immer wieder gegen dieselbe Wand zu laufen. Du hast schon vieles versucht, du verstehst dein Thema sogar intellektuell – und trotzdem verändert sich nichts. Häufig liegt der Grund nicht in dir allein, sondern in dem System, aus dem du kommst. Genau dort setzt Aufstellungsarbeit an. In diesem Beitrag erfährst du, wie ich in Kempten (Allgäu) damit arbeite und was dich bei mir erwartet.

Warum Familienstrukturen so oft der Schlüssel sind

In meiner Praxis erlebe ich es immer wieder: Die meisten Blockaden, Themen und tiefen Verletzungen sind in Familienstrukturen verankert. Wir wachsen in ein System hinein, das es schon lange vor uns gab. Wir übernehmen Muster, Rollen und manchmal auch Lasten, die gar nicht unsere eigenen sind – ohne dass uns das jemals bewusst wird.

Deshalb ist Aufstellungsarbeit für mich kein Sonderformat, das ich gelegentlich hervorhole. Sie fließt in nahezu jede meiner Coaching-Sessions mit ein. Denn wir sind ständig von Systemen umgeben: der Familie, dem Freundeskreis, dem beruflichen Umfeld. Sobald wir dorthin schauen, wird sichtbar, wo Energie und Dynamik im System hängen.

Die dedizierte Aufstellungssession

Neben dieser laufenden Arbeit biete ich die reine Aufstellungssession an. Sie dauert zwei bis drei Stunden und ist ein eigenes Format für Menschen, die gezielt an einem Familienthema arbeiten möchten.

Wir beginnen mit einem ganz kurzen Vorgespräch. Ich brauche nicht deine ganze Lebensgeschichte – ich brauche das Thema und die Herausforderung, die gelöst werden darf. Dann gehen wir direkt hinein: in das Organigramm deiner Familie und in ihre Struktur. Wir schauen, wer welchen Platz einnimmt, wo etwas fehlt, wo etwas zu viel ist, und wo die Energie im System festhängt.

Der Preis für eine solche Session vereinbare ich individuell mit dir, weil Umfang und Thema sehr unterschiedlich sein können. Sprich mich einfach darauf an.

Warum ich im Einzelsetting arbeite

Die meisten Anbieter im Allgäu arbeiten mit Gruppenaufstellungen, bei denen fremde Menschen als Stellvertreter für deine Familienmitglieder eingesetzt werden. Ich mache das bewusst anders: Ich arbeite ausschließlich eins zu eins.

Dafür gibt es zwei Gründe. Der erste ist Effizienz. Im Einzelsetting geht die gesamte Aufmerksamkeit in dein Thema. Es gibt keine Gruppendynamik, keine Wartezeit, keine Rücksicht auf andere Anliegen. Wir arbeiten so lange und so tief an deinem Punkt, wie es gerade braucht.

Der zweite Grund ist Schutz. Familienthemen sind intim. Für viele Menschen ist die Vorstellung, ihre Kindheit, ihre Eltern oder einen Kontaktabbruch vor einer Gruppe Fremder auszubreiten, eine echte Hürde – manchmal so groß, dass sie den Schritt gar nicht erst gehen. Diese Hürde fällt bei mir weg. Was du mit mir teilst, bleibt zwischen uns.

Figuren und Bodenanker statt Stellvertreter

Statt mit Menschen arbeite ich mit Figuren und Bodenankern. Das klingt zunächst ungewohnt, ist aber erstaunlich klar: Dein Innenleben liegt plötzlich vor dir – sichtbar, greifbar, veränderbar. Du kannst um dein System herumgehen, die Perspektive wechseln, Abstände verändern.

Was dabei entsteht, überrascht viele Menschen. Zusammenhänge, die man jahrelang gefühlt, aber nie benennen konnte, bekommen auf einmal eine Form. Und in dem Moment, in dem etwas eine Form hat, lässt es sich auch bewegen.

Warum ich das mit energetischer Arbeit verbinde

Für mich hört die Aufstellung nicht bei der Erkenntnis auf. Ich verbinde sie mit energetischer und seelischer Arbeit, und genau darin liegt für mich der entscheidende Unterschied.

Zu erkennen, dass die eigene Mutter selbst eine schwere Last getragen hat, verändert das Verständnis. Aber es löst noch nicht das Gefühl, das seit dreißig Jahren im Körper sitzt. Erst wenn beides zusammenkommt – die Klarheit über die Struktur und die Arbeit an der Energie, die dort gebunden ist – entsteht eine Veränderung, die trägt. In meiner Erfahrung arbeite ich mit dieser Kombination deutlich wirksamer, als es mit einem der beiden Wege allein möglich wäre.

Vor Ort in Kempten und online

Ich arbeite sehr gerne vor Ort in Kempten (Allgäu) – und genauso gerne online. Für das Ergebnis macht es keinen Unterschied. Das überrascht viele, und ich habe es selbst erst durch die Praxis gelernt: Die Struktur deines Systems ist da, ob wir uns im selben Raum befinden oder nicht.

Praktisch heißt das für dich: Du bist nicht an das Allgäu gebunden. Und du musst nach einer intensiven Sitzung nicht erst noch Auto fahren, sondern kannst dort bleiben, wo du dich sicher fühlst. Mehr dazu liest du im Beitrag über Coaching live oder online.

Wo meine Arbeit endet

Ein Punkt ist mir wichtig, und ich sage ihn lieber zu früh als zu spät: Meine Arbeit hat eine klare Grenze. Sie endet dort, wo ein Mensch in medizinische oder psychiatrische Hände gehört.

Energetisches Coaching und Aufstellungsarbeit arbeiten auf der seelisch-emotionalen und energetischen Ebene. Sie ersetzen keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Wenn ich im Gespräch merke, dass jemand etwas anderes braucht als das, was ich anbieten kann, dann sage ich das offen – auch wenn das bedeutet, dass wir nicht zusammenarbeiten. Das ist für mich keine Absage an dich, sondern Verantwortung dir gegenüber.

Wenn du wissen möchtest, worauf du bei der Wahl eines Begleiters generell achten solltest, habe ich das in einem eigenen Beitrag zusammengefasst: Woran du einen seriösen Aufstellungsleiter erkennst.

Lass uns darüber sprechen

Ein Thema begegnet mir dabei besonders häufig – die belastete Beziehung zu den eigenen Eltern. Dazu findest du hier mehr: Wenn die Beziehung zu Mutter oder Vater alles überschattet.

Wenn du spürst, dass ein Familienthema dich schon lange begleitet, dann lade ich dich herzlich zu einem kostenlosen, unverbindlichen Kennenlerngespräch ein. Danach entscheidest du in Ruhe, ob du deine Sternstunde buchst – 90 Minuten, in denen wir an einer ersten Herausforderung arbeiten und du ein echtes Gefühl dafür bekommst, wie ich dich begleite.

Ich freue mich zutiefst auf unsere Begegnung. Dein Andreas.

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