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Unterdrückter Ärger, unsichtbare Folgen: Die unterschätzte Kraft deiner Energie

Kennst du das? Du sagst etwas nicht, weil du die Stimmung nicht kippen lassen willst. Du schluckst es herunter, schiebst es zur Seite, sortierst es für dich. Nach außen ist alles in Ordnung – und trotzdem liegt eine Spannung im Raum, die alle spüren. Genau darum geht es heute: um deine Energie, deine Emotionen und um die unsichtbaren Folgen von allem, was du nicht aussprichst.

Eine Situation, die mir immer wieder begegnet

In meiner Arbeit hatte ich eine Begleitung, die sich danach zwei-, dreimal in ganz ähnlicher Form wiederholt hat. Offenbar ist das gerade ein Thema.

Es ging um eine Frau, die sich in der Kommunikation mit einem Menschen in ihrem Umfeld zurückgenommen hat. Sie hat bestimmte Dinge nicht angesprochen und sie geschehen lassen. Es waren keine dramatischen Dinge – aber sie hat geschwiegen. Und der spannende Aspekt daran war ihr Grund: Sie wollte nicht, dass die Stimmung kippt.

Es ging um eine kritische, emotionale Person, die immer wieder dagegenhielt. Ein ziemlich schöner Spiegel, den sie da bekommen hat, und eine Situation, aus der sie maximal lernen durfte. Sie hat also nichts gesagt, damit die vermutete emotionale Reaktion nicht auf alle anderen überschlägt.

Wir haben uns das gemeinsam angeschaut und sind hineingespürt: Wie ist es eigentlich mit ihrer Energie?

Was passiert, wenn du herunterschluckst

Wenn du Ärger unterdrückst, ist er nicht weg. Er ist unterbewusst in deinem System und damit im Raum.

Das ist dieses Knistern, das du vielleicht kennst. Eine Spannung für Dinge, die nicht ausgesprochen sind. Mal kräftiger und wahrnehmbarer, mal ganz unterschwellig. Und gerade diese unterschwelligen Energien sind aus meiner Sicht die schädlichsten, weil niemand sie benennen kann und trotzdem alle sie spüren.

Drei Dinge geraten dabei ins Wanken. Das erste ist die Kraft der Menschen um dich herum – sie werden vorsichtiger, zurückhaltender. Das zweite ist die Sicherheit: Es entsteht dieses Gefühl von „Was ist hier gerade falsch gelaufen?“, ohne dass jemand es festmachen könnte. Und das dritte ist das Vertrauen.

Die Katze beißt sich in den Schwanz

Hier liegt das eigentliche Paradox. Du willst Harmonie. Deshalb kommunizierst du nicht. Und weil du nicht kommunizierst, gibst du deine schwere Energie in genau diesen Raum zurück – und hast trotzdem keine Harmonie.

Du hältst Dinge zurück und lässt sie in dir brodeln, damit der Schein nach außen gewahrt bleibt. In der Innenwelt aber ist nichts in Ordnung. Und genau diese Innenwelt ist es, die alle um dich herum wahrnehmen.

Der Lösungsweg

Der Weg heraus führt nicht über andere. Er führt darüber, dich deinen Gedanken, deinen Emotionen, deinen Blockaden und vielleicht auch deinen Glaubenssätzen zu stellen. Ehrlich mit dir ins Gericht zu gehen und für dich einzustehen – damit deine Energie wieder fließen kann und damit Vertrauen entsteht.

Dafür möchte ich dir eine Übung mitgeben, die ich selbst sehr gerne mache. Sie ist kraftvoll und geht in drei Schritten.

Deine Übung in drei Schritten

Verbinde dich. Komm zuerst bei dir an. Verbinde dich auf deine Art mit dem, was unten ist – ich sage dazu Mutter Erde – und mit dem, was oben ist. Konzentriere dich auf deinen Atem oder geh in einen meditativen Zustand. Wichtig ist nur, dass du wirklich in deine Ruhe kommst, in deine Stille, in dein Ich bin.

Hol das Gefühl hoch. Nimm aus diesem Ich bin heraus eine Situation, die dich belastet. Eine, in der du Ärger oder Wut heruntergeschluckt, zur Seite geschoben oder ihr keinen Raum gegeben hast. Hol dieses Gefühl hoch, schau es an, spür es durch. Es kann gut sein, dass dein Körper dabei zumacht. Gib dem Gefühl trotzdem den Raum, gesehen zu werden.

Und jetzt ein kleiner Spoiler: Es ist wie ein kleines Kind. Wenn ein kleines Kind wütend ist, will es gesehen werden. Du nimmst es in den Arm und gibst ihm, was es braucht. Mit deinem Gefühl ist es genauso. Frag es: Was gibst du mir? Was schenkst du mir? Und dann durchlebe es. Nimm es in den Arm, schenk ihm deine starke Schulter und deine Liebe – und schau, was passiert. Vielleicht kommt Erleichterung. Vielleicht Entspannung. Vielleicht ein Aha-Erlebnis darüber, wie du mit solchen Situationen umgehst.

Spür nach dem Impuls. Schau, welche Impulse zur Umsetzung kommen. Wie kannst du etwas kommunizieren? Wie kannst du Dinge angehen und so organisieren, dass du wieder in deine Kraft kommst?

Deine Verantwortung

Zusammengefasst: Wenn du deinen Ärger oder deine Sorgen unterdrückst, hat das Folgen. Für die Menschen um dich herum, für die Stimmung, für alles drumherum.

Und hier wird es unbequem: Du trägst die volle Verantwortung für die Energie, die du in deine Beziehungen hineingibst. Egal, wie schwierig der andere sich gerade verhält. Wenn jemand deine Energie belastet, ist die eigentliche Frage: Warum hat er die Erlaubnis dazu?

Das ist keine Schuldzuweisung an dich. Es ist eine Einladung. Denn alles, was in deiner Verantwortung liegt, kannst du auch verändern.

Lass uns darüber sprechen

Wenn du merkst, dass du seit Langem etwas herunterschluckst, lade ich dich herzlich zu einem kostenlosen Kennenlerngespräch ein – zu meiner Sternstunde. Lass uns gemeinsam anschauen, was da in dir liegt und wie du es lösen kannst. Energetisches Coaching in Kempten (Allgäu) beginnt genau dort.

Ich freue mich zutiefst auf unsere Begegnung. Dein Andreas.

Du möchtest das nicht nur lesen, sondern erleben?

Dann lass uns sprechen – und schauen, ob deine Sternstunde der nächste Schritt ist.

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