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Die Energien dieser Zeit: Was am Himmel geschieht und was es mit dir macht

Vielleicht spürst du es auch: Diese Zeit fühlt sich anders an. Dichter, schneller, manchmal überwältigend. Viele Menschen, die zu mir kommen, sagen genau das – ohne benennen zu können, woran es liegt. Deshalb möchte ich dir zeigen, was gerade tatsächlich geschieht. Nicht als Erklärung für alles, sondern als Landkarte. Damit du weißt, in welchem Feld du dich gerade bewegst und wie du es für dich nutzen kannst.

Wir stehen mitten in einer Finsternis-Saison

Der August 2026 hat es in sich. Am 12. August gab es eine totale Sonnenfinsternis, deren Totalitätszone über Westisland, Nordspanien und Mallorca zog – bei uns war sie partiell zu sehen, mit einer Bedeckung von bis zu 90 Prozent in Freiburg. Und am Morgen des 28. August folgt eine partielle Mondfinsternis, bei der über 96 Prozent der Mondscheibe im Kernschatten der Erde liegen.

Zwei Finsternisse innerhalb eines einzigen Mondzyklus – das gilt in der astrologischen Deutung als besonders intensiv. Und es hat eine klare energetische Handschrift.

Was Finsternisse energetisch bedeuten

Eine Sonnenfinsternis findet immer bei Neumond statt. Sie verstärkt die Neumond-Energie um ein Vielfaches: Sie steht für einen kosmischen Reset, für Neuanfänge, für das Setzen einer neuen Lebensrichtung. Für einen Moment wird das Licht des Bewusstseins verdunkelt – und in dieser Dunkelheit kann Neues gesät werden.

Eine Mondfinsternis findet immer bei Vollmond statt und wirkt in die andere Richtung: Sie beschleunigt das Loslassen. Wenn der Erdschatten den Vollmond verdeckt, werden unsere tiefsten Gefühle, Erinnerungen und unbewussten Muster sichtbar. Der Schatten wirft ein Licht auf das Verdrängte. Täuschungen lösen sich auf, und was übrig bleibt, ist die Wahrheit.

Beide zusammen bilden eine Achse des Wandels. Und hier ist etwas Wichtiges: In Finsternis-Zeiten raten spirituelle Traditionen ausdrücklich von starken Manifestationsritualen ab. Die Energien sind zu unbeständig. Im Vordergrund stehen Erdung, Loslassen und Innenschau. Weniger ist mehr. Das Nervensystem reagiert in diesen Tagen ohnehin empfindlicher auf alles von außen – sei achtsam mit dir. Eine passende Übung dafür findest du in der Meditation über Erdung und Verbindung.

Der Fische-Vollmond am 28. August

Dieser Vollmond steht bei knapp 5 Grad Fische, die Sonne exakt gegenüber in der Jungfrau. Eine Achse zwischen Ordnen und Loslassen. Die Fische sind das Zeichen der Intuition, der Spiritualität, des Mitgefühls und der Verbindung zum Unterbewusstsein. Es ist ein Vollmond, der Kapitel abschließt.

Besonders bemerkenswert: Es ist die letzte Finsternis einer Jungfrau-Fische-Serie, die im September 2024 begann und bis Februar 2027 nachklingt. Etwas, das seit zwei Jahren in dir arbeitet, kommt jetzt zu einem Punkt. Und die Wirkung reicht deutlich länger als ein normaler Vollmond – oft über Monate.

Was jetzt hilft: nicht sofort auf jede aufkommende Erkenntnis reagieren. Erst fühlen. Dann erkennen. Dann entscheiden.

Die Mondknoten haben gewechselt

Ende Juli 2026 ist etwas geschehen, das in der Astrologie als karmische Entwicklungsachse gilt: Die Mondknoten sind von der Fische-Jungfrau-Achse auf die Achse Löwe-Wassermann gewandert. Sie beschreiben, was wir hinter uns lassen dürfen und wohin unsere Entwicklung uns führt.

Der Südknoten steht jetzt im Löwen – und zeigt damit die alten Muster: das Bedürfnis nach Anerkennung, das Festhalten an dem Gedanken „ich muss besonders sein“, den Druck, ständig zu performen und gesehen zu werden. Der Nordknoten im Wassermann zeigt die Richtung: dein Licht auf eine Weise in die Welt zu bringen, die sich echt anfühlt. Authentizität bedeutet nicht, lauter oder perfekter zu werden. Sie bedeutet, immer mehr du selbst zu sein.

Das ist genau das, worüber ich in meiner Arbeit ständig spreche. Es geht nicht darum, größer zu werden. Es geht darum, echter zu werden.

Ein Jahr, in dem fast alles seine Bühne wechselt

2026 ist astrologisch ein Schwellenjahr, wie es selten vorkommt. Neptun verließ am 26. Januar nach vierzehn Jahren die Fische und ging in den Widder. Saturn folgte am 13. Februar. Uranus wechselte Ende April vom Stier in die Zwillinge. Jupiter ging Ende Juni in den Löwen. Chiron rückte in den Stier. Und Pluto bleibt stabil im Wassermann.

Die energetische Kernbotschaft dieser Konstellationen: Saturn und Neptun im Widder bringen die Grundenergie dieses Jahres – Visionen dürfen Realität werden. Nach Jahren des Suchens und inneren Reifens geht es nicht mehr ums Träumen, sondern ums Umsetzen. Spiritualität wird erst lebendig, wenn sie im Alltag Ausdruck findet. Gleichzeitig verlieren Illusionen ihren Halt.

Uranus in den Zwillingen rüttelt an unserem Denken, unserer Sprache, unserem Umgang mit Information. Jupiter im Löwen entzündet Herzenergie, Kreativität und den Mut, sich zu zeigen. Chiron im Stier berührt die Wunde von Selbstwert, Körper und Erdung – und die Gabe, die darin liegt. Und Pluto im Wassermann steht für die tiefe Erkenntnis, dass wahre Macht aus Bewusstheit entsteht, nicht aus Hierarchien.

Über allem liegt ein harmonisches Dreieck zwischen Uranus, Neptun und Pluto, das uns noch bis ins Jahr 2028 begleitet: Innovation, Spiritualität und tiefe Transformation greifen ineinander.

Was du damit tun kannst

Du musst an nichts davon glauben, damit dieser Beitrag dir dient. Nimm ihn als Einladung, wacher hinzuschauen. In den Tagen um die Mondfinsternis: Geh in die Stille. Meditiere. Erde dich. Schreib auf, was du loslassen möchtest. Nimm ein Salzbad. Und vor allem – dränge dich zu nichts. Anregungen dafür findest du in den Ritualen für Morgen, Tag und Abend.

Denn das Eigentliche geschieht nicht am Himmel. Es geschieht in dir. Der Himmel zeigt nur den Rhythmus. Ob du ihn nutzt, entscheidest du.

Lass uns darüber sprechen

Wenn dich diese Zeit bewegt und du spürst, dass du dich damit nicht allein beschäftigen möchtest, lade ich dich herzlich zu einem kostenlosen und unverbindlichen Gespräch ein. Wenn es für uns beide stimmig ist, steht dir danach die Sternstunde offen – deine erste ausführliche Session im energetischen Coaching in Kempten (Allgäu). Gemeinsam schauen wir, was das alles ganz konkret mit dir zu tun hat.

Ich freue mich zutiefst auf unsere Begegnung. Dein Andreas.

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