Wer in dein Leben kommt und wer bleibt: Die Energie deiner Räume und Beziehungen
Hast du dich schon einmal gefragt, warum manche Menschen in deinem Leben bleiben und andere wieder gehen? Warum du in manchen Räumen sofort durchatmest und in anderen die Luft schwer wird? Dahinter steckt mehr als Zufall. In diesem Beitrag geht es um das Fundament, auf dem deine Beziehungen und deine Umgebung stehen – und darum, wie du es bewusst gestaltest.
Klarheit ist die Basis
Alles beginnt mit deiner eigenen Klarheit. Je klarer du dir bist, was du dir wünschst, desto klarer ist auch das, was du nach außen sendest. Und desto klarer ist die Rückmeldung, die du bekommst.
Wenn du in dir uneinig bist, schwingt genau diese Uneinigkeit nach außen. Die Frequenz kommt an. Auch der leise Frust, der nicht gehört wird, sendet mit. Deshalb ist der erste Schritt immer nach innen gerichtet: Wie klar bist du eigentlich?
Wir denken oft, dass das Fachliche und das Emotionale zwei getrennte Bereiche sind. Das sind sie nicht. Im Zen gibt es drei Energiezentren: den Bauch, das Herz und den Geist. Sie dürfen in Harmonie miteinander arbeiten und miteinander kommunizieren. Es geht also nicht nur um das Bauchgefühl und nicht nur um die Ratio, sondern um beides.
Die systemische Betrachtung
Der zweite Punkt ist, dein Umfeld als System zu betrachten. Welche Strukturen gibt es in deinem Leben? Welche Werte hast du – und werden sie tatsächlich gelebt? Wo fließt die Energie nicht? Zwischen welchen Menschen fühlt es sich nicht gut an?
Ich lade dich ein, diesen energetischen und emotionalen Wechselwirkungen auf die Spur zu gehen. Hinter die Kulissen zu schauen. Und wenn dieses erste Gefühl kommt – „Das fühlt sich nicht gut an“ –, dann noch einen Schritt weiter zu gehen und zu fragen: Was ist das Gefühl dahinter? Warum entsteht es überhaupt?
Diese Systeme sind genauso logisch wie alles, was du mit dem Verstand analysieren kannst. Es lohnt sich, dort in die Tiefe zu gehen und aufzuräumen. Wie stark Systeme sich gegenseitig beeinflussen, habe ich an anderer Stelle beschrieben.
Die Energie deiner Räume
Alles ist Schwingung, auch ein Raum. Frag dich einmal ganz konkret: Wie fühlt sich die Energie in deinem Zuhause an? Ist überhaupt Platz für etwas Neues?
Vielleicht kennst du das Gegenteil: Du kommst irgendwo hinein und denkst sofort „Wie schön ist das hier“. Ich habe das kürzlich wieder erleben dürfen. Der Mensch dort arbeitet gar nicht bewusst energetisch oder spirituell – er ist einfach. Er macht das, worauf er Lust hat, woran er Freude hat, und er ist voll in seinem Element. Genau das strahlt nach außen, ohne dass er etwas dafür tun müsste.
Umgekehrt gilt dasselbe. Wenn ein Raum sich schwer anfühlt, wenn dicke Luft darin hängt, dann geht diese Energie ebenfalls nach außen. Und dann zu erwarten, dass sich dort etwas Neues und Leichtes einfindet, funktioniert nicht.
Vorbereiten kannst du das auf verschiedene Weise: durch Raumreinigung, durch Raumduft und Frequenzen, über Farben und Formen. Auch Ordnung gehört dazu. Wie sortiert ist dein Zuhause? Ist es stimmig, ist es in Harmonie, ist es in Balance?
Was du dir emotional wünschst
Und jetzt kommt der Punkt, der oft übersehen wird. Wir sind meistens sehr klar darin, was jemand können oder tun soll. Aber wie klar bist du darin, was du dir emotional wünschst?
Welche Energie soll ein Mensch mitbringen, der in dein Leben kommt? Kreativität? Klarheit? Kraft? Ruhe? Humor? Diese seelisch-emotionalen Wünsche dürfen in Resonanz gehen – aber nur, wenn du sie überhaupt formulierst.
Mach dir also einmal bewusst Gedanken darüber, welche Energie du dir in dein Leben holen möchtest. Nicht nur, was jemand tun soll, sondern wie er unterwegs sein darf.
Es wird sich neu sortieren
Eine ehrliche Vorwarnung: Wenn du mit dieser Arbeit beginnst, sortiert sich vieles neu. Es kann sein, dass Menschen merken, dass sie an ihrem Platz in deinem Leben nicht mehr richtig sind. Dass es ihnen dort nicht gut geht.
Das fühlt sich im Moment unangenehm an, ist aber gesund. Manchmal ist die passende Frage dann nicht „Wie halte ich das fest?“, sondern „Wo liegt eigentlich das Potenzial – für mich und für den anderen?“ Manche Verbindungen brauchen einfach eine andere Form.
Deine Verantwortung
Der wichtigste Punkt zum Schluss, und das ist ein ganz persönlicher Appell an dich: Du gibst die Energie vor.
Du bist nicht verantwortlich für die Energie anderer Menschen. Aber du bist zu hundert Prozent verantwortlich für die Energie, die du selbst in deine Beziehungen und in deine Räume hineingibst. Das ist der Boden, auf dem alle anderen gehen. Und wenn dieser Boden stimmt, ziehst du auch die Menschen an, die zu dir passen.
Dein Denkzettel
Ich möchte dir eine kleine Aufgabe mitgeben. Geh einmal durch dein Zuhause, wenn niemand da ist – vielleicht früh am Morgen oder am Wochenende. Nimm dir Zeit. Geh durch die einzelnen Räume, setz dich auf den einen oder anderen Stuhl und spür einfach: Wie fühle ich mich hier?
Achte besonders auf die Räume, in denen es sich schwer anfühlt, oder auf Beziehungen, bei denen du ein Gespür hast, dass etwas nicht rund läuft. Sei dabei wirklich neugierig. Wir haben alle ein Herz und einen Bauch – und wir können sie genauso einsetzen wie den Kopf.
Lass uns darüber sprechen
Wenn du spürst, dass sich in deinem Umfeld etwas sortieren möchte, lade ich dich herzlich zu einem kostenlosen Kennenlerngespräch ein – zu meiner Sternstunde. Energetisches Coaching in Kempten (Allgäu) beginnt genau dort, wo du hinter die Kulissen schaust.
Ich freue mich zutiefst auf unsere Begegnung. Dein Andreas.
Du möchtest das nicht nur lesen, sondern erleben?
Dann lass uns sprechen – und schauen, ob deine Sternstunde der nächste Schritt ist.
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