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Verbindung zu dir selbst: Deine stärkste Kraftquelle im Alltag

Vielleicht kennst du das: Du funktionierst den ganzen Tag, du erledigst, du reagierst – und abends merkst du, dass du dir selbst dabei irgendwie abhandengekommen bist. Genau darum geht es heute. Um die Verbindung mit dir selbst und mit allem, was dich umgibt. Denn für mich ist das die Essenz eines Tages: bei mir zu sein, mit mir verbunden zu sein und aus meiner Kraft heraus handeln zu können.

Warum Verbindung ein Booster ist

Diese Verbindung ist eine Kraftquelle. Sie gibt dir mehr Klarheit und mehr Power. In ihr steckt eine Selbstverständlichkeit, ein ganz klassisches „Ich bin“. Und dieses Ich bin ist so stark, dass das Außen an Kraft verliert.

Das ist der eigentliche Punkt: Je mehr du bei dir bist, desto weniger beeinflusst dich das Außen negativ, belastend oder kleinmachend. Was um dich herum geschieht, trifft nicht mehr ungefiltert auf dich. Es entsteht so etwas wie eine Aura um dich herum, die bestimmte Dinge abfedert – und die dir das hektische, turbulente Leben etwas leichter, entspannter und fokussierter macht. Du kannst dann auch klarere Grenzen für dich setzen.

Was Verbindung eigentlich bedeutet

Verbindung nimmt jeder für sich anders wahr, jeder spürt sie in seiner einzigartigen Art und Weise. Für mich bedeutet sie: sich zu spüren, ohne etwas zu tun.

Meistens sind wir im Außen. Wir agieren, wir lernen, wir haben einen Fahrplan, Ziele, Unterziele, Teilziele. Wir sind immer in Bewegung. Diese Bewegung ist gut, sie darf auch sein. Was dabei aber oft untergeht, ist genau dieser Moment, in dem du dich spürst, ohne etwas zu tun.

Auch Sport oder ein Hobby, in dem du dich verlierst und in einen Flow-Zustand kommst, ist etwas Schönes – das kenne ich selbst gut. Aber es ist eine andere Art von Verbindung als die, um die es hier geht. Hier geht es wirklich nur um dich.

Das leere Gefäß

Ich bin Zen-Schüler, und im Zen gibt es das Meditieren in der Stille, das Zazen: sitzen ohne Regung, ohne Bewegung, mit dir selbst. Am Anfang beobachtest du deinen Atem, deinen Körper, die Energie in deinem System – und irgendwann verlierst du den Gedanken. Das Ziel ist, nur zu sein in diesem Moment, losgelöst von allem.

Im Zen heißt es: Das Gefäß ist leer. Du leerst dich von allen Gedanken, von allem, was im Außen ist, und du bist nur. Du löst dich von allen Verwirrungen und Anhaftungen. Ich finde das ein wunderschönes Bild.

Denn irgendwann entsteht diese angenehme Leere in dir, die gar nicht gefüllt werden muss. Der Bedarf ist einfach nicht da. Es ist der Moment, in dem du du sein darfst, in dem alles in Ordnung ist, wie es ist, und in dem du dich vollständig wahrnehmen kannst.

Echte Me-Time

Verbindung zu dir heißt, eine Innenschau zu machen. Wie fühlt sich mein Körper an? Wie fühlt es sich innen an? Wie nehme ich meinen Herzraum wahr, wie meinen Bauch? Wenn du Chakren-Arbeit, Meditation oder Energiearbeit schon in dein Leben integriert hast, spür an dieser Stelle noch tiefer hinein.

Oft verstehen wir unter Me-Time: Ich lese ein Buch, ich gönne mir etwas Gutes, ich gehe schön essen, ich gehe an den Berg zum Sonnenaufgang. Das ist wertvoll – aber auch diese Me-Time wird wieder gefüllt. Die eigentliche Herausforderung ist, wahrhaft mit dir in Verbindung zu gehen: nichts zu tun im Außen und deinen Kopf nicht zu beschäftigen.

Eine kleine Übung für dich

Wenn dein Umfeld es gerade zulässt, schließ einmal die Augen. Wenn du im Auto sitzt, mach diesen Teil bitte später.

Spür in dich hinein: Wo bin ich gerade? Wie fühle ich mich an? Lass die Gedanken kommen, sieh sie, sei dankbar, lass sie ziehen – ohne Verurteilung. Beobachte deinen Atem. Du musst nichts tun, du darfst einfach nur sein.

Und dann geh tiefer. Lass deine Energie aus dem Kopf, aus dem Brustkorb, in deinen Schoß fallen. Von dort lass sie weiterfließen in deine Beine und in die Erde. Ich sage dazu Mutter Erde. Sie schenkt uns Hingabe, Geborgenheit und Vertrauen in uns selbst – ein wohliges Umarmen, ein warmes Gefühl, in dem wir einfach nur sein dürfen.

Und wenn du diese Energie dann in Dankbarkeit über die Füße zurück durch deinen Körper führst, durch die Wirbelsäule, durch alle Energiezentren bis zum Scheitel, und dich nach oben zum Himmel öffnest – dann schau einfach, was geschieht. Wie viel Freiraum entsteht. Wie leicht es wird, wie klar. Nimm wahr, wie es sich anfühlt: hell, dunkel, warm, leicht, luftig? Wirst du kleiner oder größer?

Vielleicht spürst du sogar, dass da noch mehr ist, mit dem du verbunden bist. Beobachte neugierig. Es ist eine wundervolle Welt.

Der Denkzettel: fünf Minuten

Was wir gerade gemacht haben, waren vielleicht drei bis fünf Minuten. Das zeigt dir etwas Wichtiges: Wenn du alles im Außen loslässt, kommst du relativ schnell bei dir an.

Mein Denkzettel für dich lautet deshalb: Schenk dir über den Tag verteilt immer wieder fünf Minuten. Das ist nicht viel Zeit – wir verplempern oft weit mehr. Halt inne, beobachte dich, spür hinein. Und wenn du einen Partner oder eine Partnerin hast, spür auch dort einmal hinein: Wie nimmst du den anderen wahr? Hast du eine Verbindung zu dir und auch zu ihm?

Denn diese Verbindung gibt dir Klarheit. Sie gibt dir Vertrauen in dich selbst und in deine Kraft. Damit machst du dir selbst ein riesengroßes Geschenk.

Lass uns darüber sprechen

Wenn du mehr über die Verbindung zu dir selbst erfahren möchtest, lade ich dich herzlich zu einem kostenlosen Kennenlerngespräch ein – zu meiner Sternstunde. Energetisches Coaching in Kempten (Allgäu) beginnt genau hier: bei dir.

Ich freue mich zutiefst auf unsere Begegnung. Dein Andreas.

Du möchtest das nicht nur lesen, sondern erleben?

Dann lass uns sprechen – und schauen, ob deine Sternstunde der nächste Schritt ist.

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