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Dein Fokus zeigt dir dich selbst: Warum dir nur auffällt, was du selbst in dir trägst

Dinge können dir an einem anderen Menschen nur auffallen, wenn du selbst diesen Fokus in dir trägst. Das ist einer der größten Perspektivwechsel, die ich selbst erleben durfte – ein Hinterfragen, das dir mehr Freiheit, mehr Flexibilität und mehr Wahlmöglichkeiten schenkt, wie du in deinem Leben und in deinen Beziehungen agierst.

Wie die Psychologie dieses Prinzip erklärt

Was uns an anderen Menschen stört oder auffällt, sagt häufig mehr über uns selbst aus als über die andere Person. In der Psychologie wird dieser Mechanismus als Projektion bezeichnet: Wir übertragen unbewusst eigene Gefühle, Muster oder ungelebte Anteile auf andere, weil es leichter ist, sie dort zu sehen und zu bewerten, als sie bei uns selbst anzuerkennen. Das gilt für Dinge, die uns aufregen, genauso wie für Eigenschaften, die wir an anderen bewundern, aber uns selbst nicht zutrauen. Wer diesen eigenen Fokus erkennt, gewinnt ein großes Stück Macht über sein eigenes Erleben zurück – denn er kann dann wählen, statt nur zu reagieren.

Meine eigene Erfahrung mit diesem Perspektivwechsel

In meinem Leben hatte ich oft einen bestimmten Fokus auf bestimmte Dinge – und genau diese Dinge habe ich dann bei den Menschen um mich herum gesehen. Ich habe meine eigene Energie und meinen eigenen Fokus mit in meine Beziehungen hineingebracht. Rückblickend waren das eigentlich immer die Schlüsselmomente, in denen ich lernen durfte: entweder, weil ich es selbst entdeckt habe, oder weil mich jemand darauf gestoßen hat mit der Frage: „Warum immer dieses Thema? Warum immer in diese Richtung?“ Es ist oft eine Dauerschleife, die uns begleitet, ohne dass wir es bemerken. Es war eine echte Befreiung für mich, meinen eigenen Fokus herauszunehmen und nicht nur meinen eigenen Impuls zu sehen, sondern auch den Impuls des anderen genauso ernst zu nehmen. Es gibt dafür ganz viele Ansatzpunkte, wie du das für dich selbst erkennen kannst – im täglichen Tun, in einzelnen Situationen, in der Beobachtung deiner selbst.

Wie sich das im Alltag zeigt

Manche Routinen und Foki geben dir Sicherheit und geistigen Freiraum – sie belasten deine geistige Kapazität nicht, und das ist grundsätzlich gut so. Auf der anderen Seite lohnt es sich, bestimmte Routinen und Foki immer wieder zu hinterfragen. Wenn dein Fokus zum Beispiel stark auf Genauigkeit oder Kontrolle liegt, kann genau dieser Fokus dich selbst bremsen – und auch die Menschen um dich herum, deinen Partner, ein Familienmitglied oder einen engen Freund, in ihrer eigenen Entwicklung einschränken. Stell dir vor, jemand aus deinem Umfeld erledigt etwas für dich oder mit dir gemeinsam, und dir fällt sofort nur auf, was nicht perfekt gemacht wurde. Dein Fokus liegt dann auf diesem „Immer besser, immer weiter, immer optimieren“ – und das darf durchaus hinterfragt werden. Es gibt natürlich auch Dinge, die dir an anderen positiv auffallen; die darfst du genauso verstärken, wie du Stärken und Schwächen überhaupt bei ihnen wahrnimmst.

Fragen zur Selbstreflexion

Geht ein Mensch aus einem Gespräch mit dir heraus, und es geht ihm danach besser – oder etwas gestresster? Nicht unbedingt schlechter, aber motivierter oder eher nicht? Natürlich dürfen wir bestimmte Dinge nicht einfach ignorieren: Wenn etwas nicht passt, muss darüber gesprochen werden. Die Frage ist nur, wie du es verpackst. Und dazu gehört auch der Blick auf dich selbst: Wie viel Lob und Anerkennung schenkst du dir in deinem täglichen Tun – nicht nur bei Erfolg, sondern wirklich tief in dir? Wie nachsichtig, wie liebevoll bist du mit dir selbst, wenn dir ein Fehler passiert? Und wie nachsichtig bist du im Außen, wenn bei einem geliebten Menschen mal etwas schiefläuft? Aus Fehlern entsteht ein Lernfeld – die Frage ist, wie du jemanden an die Hand nimmst, damit er eine andere Perspektive dazu gewinnen kann, statt ihn nur zu korrigieren. Diese Nachsicht mit dir selbst und mit anderen hängt enger zusammen, als es auf den ersten Blick scheint.

Eine Einladung an dich für die nächste Woche

Ich lade dich ein, dich in den nächsten Tagen selbst kritisch zu beobachten. Wo hast du einen Fokus auf andere Menschen, der eigentlich nicht dienlich ist – der dich selbst bremst, blockiert oder dich nicht in dein Potenzial kommen lässt, und der wahrscheinlich auch dem anderen genauso wenig dient? Beobachte, wie die Menschen, die dir wichtig sind, aus Gesprächen mit dir herausgehen. Nicht mit dem Ziel, sie irgendwie aufzuputschen, sondern ganz ehrlich gefühlt: Gehen sie mit mehr Energie heraus oder eher weniger motiviert? Und beobachte parallel dich selbst: Wo lag dein Fokus in diesem Gespräch wirklich? Das ist eine Selbstreflexion, ein Hinterfragen, ein ehrliches Hinschauen, was in dir passiert.

Wenn du merkst, dass du dabei tiefer gehen möchtest und Begleitung dafür suchst, dann lass uns in einem kostenlosen Gespräch herausfinden, ob ich der richtige Coach für dich bin. Gerade dieses Thema – dein Fokus und was er über dich selbst aussagt – eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt für ein erstes Gespräch.

Ich freue mich zutiefst auf unsere Begegnung. Dein Andreas.

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