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Addieren oder Subtrahieren? Die Coaching-Methode, die wirklich etwas verändert

Du hast eine Blockade, eine Angst, einen Mangel – und suchst nach einem Weg, wie du damit umgehst. Genau hier gibt es einen entscheidenden Unterschied: Legst du etwas über dieses Gefühl, oder gehst du an seinen Ursprung? Diese Unterscheidung verändert, wie nachhaltig deine Veränderung wirklich ist – und ich zeige dir hier, wie ich das in meiner Arbeit sehe.

Wie der Coaching-Markt üblicherweise mit Blockaden umgeht

Im Coaching-Markt gibt es grundsätzlich zwei sehr unterschiedliche Philosophien. Die eine, weit verbreitete Richtung ist lösungsorientiert: Sie schaut nicht auf die Ursache eines Problems, sondern sucht einen Weg, der das Hindernis umgeht. Du hast Stau auf einer Straße, also nimmst du eine andere Straße. Das funktioniert – aber es hat wenig mit echter Auflösungsarbeit zu tun. Die andere, deutlich seltenere Richtung arbeitet problemorientiert: Sie geht davon aus, dass ein Thema erst dann wirklich verschwindet, wenn seine eigentliche Ursache gefunden und aufgelöst wird. Beide Wege funktionieren im Alltag, und beide haben ihre Berechtigung. Der Unterschied liegt darin, wie nachhaltig die Veränderung ist, die dabei entsteht, und ob du dein Thema wirklich löst oder nur geschickt daran vorbeisteuerst.

Addieren: Etwas über die Blockade legen

Addieren bedeutet für mich: Du legst etwas über deine Ursache, über dein Problem. Du gibst etwas hinzu, damit der Schmerzpunkt leichter zu ertragen oder zu überwinden ist. Ein Beispiel aus dem echten Leben: Dir fehlt die Motivation für Sport. Also stellst du dir zwingend jeden Morgen um sechs den Wecker, gehst Eisbaden, trocknest dich ab und läufst mindestens 30 Minuten. Du zwingst dich über einen Widerstand hinweg – du legst also etwas über dein Gefühl.

Ein zweites Beispiel: Du hast in bestimmten Situationen, bei einem Gespräch mit neuen Menschen, in deiner Familie oder im Freundeskreis, ein Selbstbewusstseinsproblem. Du nimmst dich zurück, obwohl du eigentlich präsenter sein möchtest. Eine bekannte Methode dagegen ist die Siegerpose: Du stellst dich morgens hin, hebst die Arme und hältst diese Position eine Minute lang. Es gibt tatsächlich eine körperliche Reaktion, die dein Gefühl überstimmt, wenn du es regelmäßig machst. Es funktioniert – ganz klar. Du veränderst über deinen Kopf, über deinen Geist, deine Energie. Aber du legst etwas über deine grundsätzliche Emotion, deine Blockade oder deine Angst, damit es funktioniert.

Subtrahieren: Die Ursache auflösen, statt sie zu überlagern

Das Subtrahieren ist meine Philosophie und mein Ansatz in der Arbeit mit meinen Kunden. Statt etwas über eine Blockade zu legen, mache ich mich auf die Suche nach der Ursprungssituation: Wann ist dieser Mangel entstanden? Wann ist diese Angst, dieser Glaubenssatz in deinem System verankert worden? Wo hat sich aus einer Situation ein Gefühl gebildet, das bis heute wirkt?

Ich spiele dabei mit dir gemeinsam Detektiv. Wir gehen zurück zu dieser Ursprungssituation, klären sie, heilen sie und lösen sie auf. Wenn diese Ursprungssituation wirklich gelöst ist, verschwindet auch das Gefühl von Mangel, Angst oder Blockade – nicht, weil es überlagert wird, sondern weil es aus deinem System herausgelöst wurde. Es ist subtrahiert. Für mich ist das der nachhaltigere Weg: Wenn etwas wirklich weg ist, ist es weg. Natürlich kannst du durch neue Gedanken, Ängste oder Muster wieder etwas in dein System hineinbringen – das ist menschlich. Aber die ursprüngliche Blockade selbst ist gelöst und losgelassen. Sehen, annehmen, loslassen.

Warum ich dir das Subtrahieren empfehle

Meine klare Empfehlung für nachhaltigen, echten Erfolg in deinem Leben ist das Subtrahieren: die Herausforderung wirklich zu sehen und wahrzunehmen, die Ursprungssituation herauszulösen, aufzuarbeiten und zu klären. Wenn du das tust, kommt automatisch wieder Kraft, Klarheit und Power in dein System – und häufig lösen sich damit auch andere, scheinbar unabhängige Themen mit auf. Du bekommst mehr Potenzial, mehr Perspektiven und mehr Wahlmöglichkeiten, als wenn du das eigentliche Problem nur umschiffst. Du wirst freier, flexibler und entspannter, weil du mit deinem vollen Potenzial auf die Themen deines Lebens reagieren kannst.

Das heißt nicht, dass Addieren grundsätzlich falsch ist. Es hat seinen Platz, gerade wenn schnelle Ergebnisse gebraucht werden. Aber wenn du dauerhaft nur überlagerst, statt aufzulösen, bleibt die Ursprungssituation bestehen – und meldet sich früher oder später wieder, oft in einer anderen Form.

Für wen dieser Gedanke wichtig ist

Vielleicht erkennst du dich in beiden Wegen wieder: Es gibt Bereiche in deinem Leben, in deinen Beziehungen oder in deinem Alltag, in denen du addierst – etwas über eine Blockade legst, damit sie nicht mehr sichtbar ist. Und es gibt Bereiche, in denen du bereits an die Ursache gehst. Beides ist menschlich. Entscheidend ist, dass du weißt, welchen Weg du gerade gehst, und dich bewusst dafür entscheidest, statt es dem Zufall zu überlassen. Nimm dir ruhig etwas Zeit, um in dich hineinzuspüren, bevor du weiterliest.

Wenn du spürst, dass es Zeit ist, wirklich an die Ursache zu gehen, statt eine weitere Methode über deine Blockade zu legen, dann lass uns in einem kostenlosen Gespräch herausfinden, ob ich der richtige Coach für dich bin.

Ich freue mich zutiefst auf unsere Begegnung. Dein Andreas.

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